Henry – The sexy beast

Schon lange hatte ich Henry auf meiner Liste. Eine ganze Weile hat mich aber der offensichtliche Aufwand für diesen Schal abgeschreckt, aber schlussendlich hat mich das zeitlose Muster so sehr gereizt, dass ich ihn aus einem Strang Vega in Sandstorm gestrickt habe. Und es hat sich gelohnt.

Ich habe ca. 500 Maschen angeschlagen und um zu vermeiden, Rückreihen – die ebenfalls im Muster gearbeitet werden – zu stricken, habe ich den Schal in Runden gestrickt. Dabei habe ich 20 Maschen zwischen dem Anfang und dem Ende der Runde immer glatt rechts gestrickt und diese nach dem Abketten fallen lassen und bis zur untersten Reihe aufgetrennt. Aus den so entstandenen Fransen habe ich Kordeln gedreht, da sie einfach ordentlicher aussehen als einfache Fransen.

Angeschlagen habe ich ihn mit dem Tubular Cast On und abgekettet mit dem Tubular Bind Off, damit der Rand schön gerade bleibt. Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, ich würde ihn nicht ein zweites Mal stricken. Durch die ungeheure Anzahl an Maschen auf der Nadel hat man das Gefühl, überhaupt nicht voran zu kommen und durch das Lacegarn sieht man Fehler gerne erst ein paar Reihen später, was auf Grund der Menge an Maschen auf den Nadeln auch kein Spaß ist.

Falls ihr das also für jemand anderen strickt, überlegt es euch gut, ob der- oder diejenige die Arbeit auch zu schätzen weiß!

Ein Kommentar

  1. Wunderschön ist der Schal geworden. Der steht bei mir auch schon lange auf der Liste.
    Danke für den tollen Tipp mit der Rundenstrickerei und den fallengelassenen Maschen. Genial! Das kann man ja auch für jeden anderen Schal nutzen.

    Antworten

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